PRESSE

Pressestimmen zu Konzerten mit Passo Avanti (Auszüge):

„Noch nie da gewesen – Alexander von Hagke geht mit Passo Avanti neue Wege. Anders als viele laue Crossover-Projekte, die klassische Melodien einfach mit Jazzrhythmik unterlegen, möchte von Hagke die Vorzüge beider Welten fruchtbar kombinieren: die Feinheit der klassischen Tongebung mit der freien Beweglichkeit von Time und Harmonik des Jazz. [...] ein geradezu mathematisch ausgeklügeltes Repertoire“
-Süddeutsche Zeitung, München Kultur

 „Der Mix macht´s! Zart, ungestüm, klassisch und jazzig. Das Crossover-Quartett Passo Avanti weiß, wie man virtuose Abwechslung schafft. Es kombiniert Melodien und feurige Rhythmen gekonnt.“ -Abendzeitung

„Verschmelzung von Klassik und Jazz: wenn Peer Gynt auf Duke Ellington trifft.“ -Bayerischer Rundfunk - BR Klassik

Neuschöpfung aus Klassik und Jazz: Das Quartett Passo Avanti entstaubt bekannte Stücke von Bach bis Verdi mit viel Kreativität und Witz. Das als "neuartige Symbiose von Klassik und Jazz" angekündigte Konzert entpuppte sich schon nach wenigen Minuten als ein innovativer Konzertabend der besonderen Art: Passo Avanti [...] zauberte ein Musikerlebnis in den Raum, das den begeisterten Zuhörern neue Horizonte aufriss, indem es keinen oberflächlichen Crossover-Mix, keine willkürliche Melange aus Versatzstücken verschiedener Stücke und Epochen bot, sondern eine vitale und zugleich liebevolle Synthese; genauer: eine kreative Neuschöpfung aus den gleichermaßen souverän beherrschten Idiomen der beiden Eltern "Klassik" und "Jazz". [...] Neben der überschäumenden Spielfreude darf die phänomenale klangliche Homogenität der Truppe trotz der Heterogenität von Streichern, Bläsern und E-Gitarre keinesfalls unerwähnt bleiben. -Münchner Merkur

 

Pressemeinungen zur enja-CD "Loreley" (Auszüge):

„Bei Jan Zehrfeld Panzerballett ist der Holzbläser Alexander von Hagke eher auf krachige Töne geeicht. Dass er es auch gesitteter kann, beweist er nun auf seinem Debütalbum, für das er prominente Begleiter und ein renommiertes Label gewinnen konnte. Von klassischen Kompositionsprinzipien und der Jazztradition durchdrungen klingt er, sein Modern Jazz, der wirklich modern ist und die Improvisation zu ihrem Recht kommen lässt, ohne sich zu verzetteln. Sein Saxophon beherrscht den weichen Balladenton ebenso wie die spitzen Growls, aber vor allem seine Klarinette ist unverwechselbar."
-Süddeutsche Zeitung

„Mit dem Münchner Saxophonisten Alexander von Hagke wächst ein Talent heran, nicht nur als Saxophonist und Klarinettist, sondern auch als Komponist und Bandleader. Jedenfalls lässt seine im Quartett mit Peter O'Mara (Gitarre), Andreas Kurz (Bass) und Bastian Jütte (Drums) eingespielte CD 'Loreley' diesen Schluss zu. Denn von Hagkes Improvisationsmusik besitzt eine spielerische Reife und schreiberische Raffinesse, wie man sie nicht häufig von einem jungen Jazzmusiker zu hören bekommt. Vordergründig haftet 'Loreley' das Etikett Modern Jazz an. Doch blickt man dahinter, dann entdeckt man einen risikofreudigen Künstler, der es geradezu darauf anlegt, mit weiten Spannungsbögen und ungeraden Metren zu experimentieren, ohne dass die Komplexität seiner Jazzmusik offensichtlich wird. Zielsicher steuert von Hagke die Band durch seinen kreativen Kosmos, schlägt Haken, um stets auch neue Wege zu finden. Zudem zeigt er sich nicht nur auf dem Tenorsaxophon als kraftvoller, ganz auf den Fluss der Ideen konzentrierter Solist, sondern phrasiert auch auf dem Tenorsaxophon hart auf den Beat und bläst die Klarinette mit warmem, singenden Tonfall." -JazzThing

„Die Musik ist kraftvoll, aber ruhig, melancholisch, aber hoffnungsvoll. Und vor allem richtig gut." -JazzThetik

„Alexander von Hagke hat eine eigene Stimme, die es verdient, gehört zu werden." -clarino.print

„Das Panzerballett ist harter Stoff. Sehr gut, aber braucht man nicht immer, befand der Münchner Saxophonist Alexander von Hagke. Mit eigenem Quartett gelingt es ihm nun auf 'Loreley', erfrischend moderne Kompositionen zu entfalten, die anders als bei den herben Kollegen den Fokus ganz auf die Feinheit der Melodieführung und die Ästhetik des Instrumentalklangs lenken. Damit schafft er Perspektiven für die eigene künstlerische Zukunft und empfiehlt sich als neue Kraft am Horn." -SONO Magazin

"Stilistisch bewegen sich die Stücke zwischen swingendem Modern Jazz und Avantgarde und reichen von einer zurückhaltenden, meditativen Grundstimmung bis zu ekstatischen Eruptionen. Dazwischen steht eine Fülle an differenziert strukturierten Spielarten. Besonders die Trio-Kompositionen ohne Akkordinstrument bieten den Musikern Freiräume für neue musikalische Klangwelten. [...] Hagke zeigt hier sein breites Ausdrucksspektrum auf dem Tenorsaxofon, indem er traditionelle Phrasierung und Tongebung zu etwas Neuem weiterentwickelt und sich manchmal an die Grenze zum freien Spiel vorwagt, immer aber eine souveräne Balance beibehält. [...] Auch auf der Klarinette, die im Modern Jazz ja eher selten anzutreffen ist, hat Hagke einen eigenen Sound geschaffen, bei dem klassische Tongebung, swingende Phrasierung und virtuose Geläufigkeit zusammenwirken. In seiner Komposition "Großstadt" evoziert Hagke auf der Klarinette durch seinen getragenen, kühlen Ton Bilder von der Anonymität moderner Architektur, wobei hier auch Gitarrist Peter O'Mara ungewöhnliche Linien und Akkorde beisteuert. [...]" -OVB

 

Pressemeinungen zur esc-CD "Fusion Nouvelle" (Auszüge):

Das Branchenmagazin musikmarkt schreibt dazu: "Alexander von Hagkes Album "Fusion Nouvelle" besticht durch Sound- und Genre-Vielfalt. Trotz ungewöhnlicher Metren gelingt es dem Musiker, eingängige Melodien zu schaffen. Seine Stücke erzeugen Bilder und Stimmungen- je gegensätzlicher und vielschichtiger, desto besser."

Das österreichische Magazin Concerto vermerkt "Mit seinem Gitarre-Bass-Schlagzeug-Quartett lotet der deutsche Multi-Reed-Player Alexander von Hagke [...] den groovenden Fusion- und Jazzbereich genussvoll aus. Er sucht mit seinem wechselnden Quartett nach der jeweils richtigen Chemie für die zugehörigen Kompositionen, thront souverän als prägnant seine Striche setzender Leader über der Melodik der Gitarristen und dem pulsierenden Geflecht der Rhythmusgruppe."

Der Belgische Rundfunk meint anlässlich einer Sendung zur CD "Der geniale Musiker macht nicht nur viele unterschiedliche Sachen, er macht sie auch sehr gut".

Das Fachblatt Bass Quarterly schreibt: "Auf seinem neuen Studioalbum Fusion Nouvelle präsentiert Alexander von Hagke, Bayerischer Kulturförderpreisträger von 2011, neun exzellente Eigenkompositionen im Jazz-Fusion-Genre. Der Münchner Multi-Reed-Spieler (Sopran-, Alt-, Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Querflöte), dem einen oder anderen auch vom Panzerballett bekannt, studierte Musik in München und New York und spielte u.a. mit der Konzertbesetzung von Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester. Auf „Fusion Nouvelle“ werden Groove, größer angelegte Songformen, Polyrhythmik, ungerade Metren, Jazz und Funk zu einem höchst erfrischenden Cocktail vermengt. Dazu hat Alexander von Hagke hervorragende Musiker ins Studio eingeladen, die die Songs bereits seit 2009 in der gleichnamigen Band dem begeisterten Publikum in Clubs und auf Jazz Festivals präsentieren. […] Bandleader Alexander von Hagke selbst besticht durch melodiöses Spiel, erstklassige Technik, vorzügliche Improvisationen und seine interessanten Kompositionen. Fusion Nouvelle ist moderne Fusion-Musik, die live im Studio eingespielt wurde und daduch sehr interaktiv und lebendig klingt.“

Im Magazin Westzeit ist zu lesen: "Schnelligkeit ist keine Hexerei, wenn jemand wie Alexander von Hagke in scheinbar geschwindigkeitsüberschreitender Weise die Musik auf seinem Album „Fusion Nouvelle“ nach vorne treibt. Auf dem von seinen hervorragenden Musikern, u.a. Peter O'Mara und Tommy Eberhardt, bereiteten Boden malt von Hagke nahe am Fusion Jazz rasante Melodiebögen. [...] Ohne akademisch zu überreizen, fließen melodisch gebaute Wellen über eine intensiv gestrickte Rhythmuslandschaft [...]. Was die Musik aus dem Fusion-Einerlei heraushebt.

Die Würzburger Tagespost vom 9. Februar anlässlich des Konzerts in St Ursula in München:

Der Saxophonist Alexander von Hagke setzt sich auf die tiefen Töne, dass es brummt, die hohen Klänge, zart wie Seidenfäden, legt er auf ein weiches Kissen. Manchmal wirft Hagke die Klänge wie Lanzen in den Raum oder er fadet sie aus, dass sie dünner und dünner werdend schließlich ganz verlöschen.

Töne, die verhallen, mischen sich als Echo in den folgenden Tonfarben, dass die Harmonien nur so umeinanderwirbeln und das Klanggemisch schillert. Dann- als wollte der Saxophonist seine Zuhörer an der Nase herumführen- wiederholt er kurze Melodiefolgen im Pianissimo, dass es einem echten Echo täuschend nahe kommt.

Bei der Kunstaktion im "Schwabinger Dom" in München improvisierte Hagke über den Gregorianischen Choral zu Lichtmess, den zuvor die "Schola Ursulana" vorgetragen hatte. Und er übertraf die anderen Musiker mit seinen differenzierten Klangschöpfungen bei weitem.

(...)

 

Kritik zum Konzert auf dem Jazzweekend in Regensburg, Mittelbayerische Zeitung,  23. Juli 2009

www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur

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Von (un)haltbaren Versprechungen

(...) Der Zuhörer merkt, wenn die vollmundigen Versprechungen aus den Promotion-Texten auf den Bühnen des Festivals nicht zu halten sind. Das Gehörte ist oft einfach nur „nett“.

Eine positive Ausnahme in allem ist der Saxofonist Alexander von Hagke. Auf dem Bismarckplatz war er im Quartett mit Jan Zehrfeld (g), Raoul Walton (b) und Tommy Eberhardt (d) zu hören. Sehr differenziert in Klang, Rhythmik und Melodieführung legen von Hagke und seine Mitstreiter einen kompakten Bandsound vor. Fesselnd sind ihre Eigenkompositionen und Arrangements, in denen sich dynamisch unglaublich viel tut. Hagkes Saxofon prägt das Quartett auf faszinierende Weise. Es hat diesen glasklaren, warmen Ton, der auch kompliziertere Passagen eingängig macht. Insgesamt – bei teils gehöriger Lautstärke – war das Quartett, ob in rockigen Gefilden, beim Spiel mit HipHop-Sequenzen, oder ganz klassisch à la Modern Jazz – ein Traum. Jazz mit Köpfchen von herausragenden Instrumentalisten.

Um so größer dürfte die Ehrfurcht sein, wenn man weiß, dass der Sax-Virtuose zu diesem Auftritt direkt von der Headbanging-Runde im Thon-Dittmer-Hof geeilt ist: Denn dort war Alexander von Hagke als Teil der Jazz-Funk-Heavy-Metal-Formation „Panzerballett“ zu erleben. Die explosive Show ohne Phon- und Genre-Grenzen verwandelte den Thon-Dittmer-Hof in ein Tollhaus, in das zu schlüpfen bereits nach den ersten Nummern so gut wie unmöglich war. Wer zu spät kam, konnte dem Gewummer zwar von draußen lauschen, aber von den Feinheiten der Riffs und der Show kam dort natürlich nichts mehr an.

(...)

Was das Landes-Jugendjazzorchester betrifft: Es würde sich lohnen, einmal alle Weekend-Formationen auf aktive und ehemalige Mitglieder dieser Talentschmiede zu untersuchen. Man wäre überrascht, was für ein großes Teilnehmerfeld auf einen Nenner zusammenschmilzt. Alexander von Hagke gehört übrigens auch dazu.

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Termine

18. Januar 2015
Festhalle (mit Passo Avanti), Zweibrücken

20. Februar 2015
Schloss Gifhorn (mit Passo Avanti)

02. März 2015
Philharmonie (mit Grubinger/ Hampson), München

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